Legalisation von Dokumenten

Was ist eine Legalisation?

Ausländische Urkunden werden im internationalen Rechtsverkehr von den Behörden oder eines anderen Staates oft nur dann anerkannt, wenn ihre Echtheit in einem besonderen Verfahren festgestellt worden ist. Dieses Verfahren wird als Legalisation bezeichnet. Die Legalisation bestätigt ausschließlich die Echtheit der Unterschrift und die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat. Durchgeführt wird die Legalisation in der Regel die Botschaften im Austellungsland, d.h. chinesische Dokumente werden durch die deutsche Botschaft in China, deutsche Dokumente hingegen durch die chinesische Botschaft in Deutschland legalisiert.

Chinesische Dokumente in Deutschland verwenden

Die Legalisation chinesischer Dokumente wird durch die deutschen Botschaften und Konsulate vorgenommen. In der Regel verlangt die Botschaft dabei eine deutsche Übersetzung.

Deutsche Dokumente in China verwenden

Deutsche öffentliche Dokumente (bspw. Geburtsurkunden), die in China verwendet werden sollen, müssen in der Regel überbeglaubigt und legalisiert werden.

  1. Das zuständige Amt (bspw. Standesamt) stellt Dokument aus
  2. Dokument wird bei zuständiger Bezirksregierung vorbeglaubigt
    (NRW:
    Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln oder Münster)
    Die Vorbeglaubigung ist dabei kostenlos
  3. Dokument wird von Bundesverwaltungsamt (BVA) in Köln endbeglaubigt
    Gebühren je Dokument: 25 EUR
  4. Dokument wird von zuständiger chinesischer Konsularabteilung legalisiert
    (Berlin, Frankfurt, Hamburg, München)
    Gebühren je Dokument: 15 EUR

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass derzeit in China die vereinfachten Echtheitsbestätigungen gemäß der "Haager Apostille" nicht akzeptiert werden.

 

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